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In Österreich besteht das Bildungssystem aus verschiedenen Schulstufen, die im Folgenden im Detail beschrieben werden:

Elementarstufe:

Die Elementarstufe umfasst den Kindergarten und die Vorschule.

Der Kindergarten ist für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gedacht und dient der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Die Vorschule ist eine freiwillige Einrichtung, die Kinder auf die Grundschule vorbereitet.

Primarstufe:

Die Primarstufe, auch Grundstufe genannt, beginnt mit der Volksschule und dauert in der Regel vier Jahre.

Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren besuchen die Volksschule, in der grundlegende Kenntnisse in verschiedenen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften und Fremdsprachen vermittelt werden.

Sekundarstufe I:

Die Sekundarstufe I besteht aus zwei Schultypen: der Hauptschule und dem Gymnasium (auch Realgymnasium oder Gymnasium Unterstufe genannt).

  • Hauptschule:
    Die Hauptschule dauert in der Regel vier Jahre und ist für Schüler im Alter von zehn bis 14 Jahren konzipiert. Hier erhalten die Schüler eine allgemeine Bildung in verschiedenen Fächern. Anschließend haben sie die Möglichkeit, entweder in einen Fachbereich der Polytechnischen Schule zu wechseln oder eine weiterführende Schule zu besuchen.
  • Gymnasium:
    Das Gymnasium umfasst die ersten vier Jahre der Sekundarstufe I. Hier erhalten die Schüler eine vertiefte allgemeine Bildung in Fächern wie Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften. Am Ende der Sekundarstufe I absolvieren die Schüler eine externe Prüfung, die zu einer qualifizierenden Abschlussprüfung führen kann.

Sekundarstufe II:

Die Sekundarstufe II umfasst die Oberstufe des Gymnasiums sowie berufsbildende höhere Schulen (BHS) und berufsbildende mittlere Schulen (BMS).

  • Gymnasium Oberstufe:
    Die Oberstufe des Gymnasiums dauert in der Regel vier bis sechs Jahre und führt zur allgemeinen Hochschulreife (Matura/Abitur). Hier können die Schüler aus einem breiten Fächerangebot wählen und sich auf bestimmte Fachbereiche spezialisieren.
  • Berufsbildende Schulen:
    Berufsbildende höhere Schulen (BHS) bieten eine berufliche Ausbildung in verschiedenen Fachrichtungen wie Handel, Technik, Tourismus oder Sozialberufe. Die Ausbildungsdauer kann je nach Fachrichtung unterschiedlich sein.
  • Berufsbildende mittlere Schulen:
    Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind auf die Vermittlung beruflicher Grundkompetenzen spezialisiert und können eine Vorbildung für den Einstieg in Berufe bieten oder als Grundlage für eine weiterführende Ausbildung dienen.

Diese Beschreibung der Schulstufen in Österreich gibt einen Überblick über das Bildungssystem im Land. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es regionale Unterschiede und alternative Bildungswege geben kann.

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