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In Österreich gibt es verschiedene steuerliche Förderungen, die für Nachhilfe in Anspruch genommen werden können.

Hier sind einige wichtige Informationen zu den steuerlichen Aspekten der Nachhilfeförderung in Österreich:

  1. Unterhaltszahlungen: Eltern haben die Möglichkeit, Unterhaltszahlungen für ihre minderjährigen Kinder steuerlich geltend zu machen. Dabei können auch Nachhilfekosten berücksichtigt werden, sofern diese im Zusammenhang mit der Ausbildung des Kindes stehen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Nachhilfe nachweislich notwendig sein muss und die Kosten angemessen sind.
  2. Freiwillige Zuwendungen an begünstigte Bildungseinrichtungen: Wenn Sie als Nachhilfelehrer eine Bildungseinrichtung betreiben und als begünstigt anerkannt sind, können Spenden und Zuwendungen von steuerpflichtigen Personen steuerlich absetzbar sein. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass Ihre Einrichtung die erforderlichen Kriterien erfüllt, um als begünstigte Bildungseinrichtung anerkannt zu werden.
  3. Kinderbetreuungskosten: Nachhilfekosten können unter bestimmten Voraussetzungen auch als Kinderbetreuungskosten steuerlich berücksichtigt werden. Dabei müssen die Kosten im Zusammenhang mit der Berufstätigkeit der Eltern stehen und nachweislich notwendig sein. Es gelten jedoch bestimmte Höchstgrenzen und Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.
  4. Bildungskarenz: Arbeitnehmer haben unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, Bildungskarenz zu beantragen, um sich weiterzubilden. In diesem Fall können Aufwendungen für Nachhilfe im Rahmen der Bildungskarenz steuerlich absetzbar sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass das österreichische Steuersystem komplex ist und individuelle Umstände berücksichtigt werden sollten. Um sicherzugehen, dass Sie alle relevanten Informationen und Vorschriften kennen, empfehle ich Ihnen, sich an einen Steuerberater oder die österreichische Steuerbehörde zu wenden.

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