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Nachhilfe privat oder über ein Institut?

Wenn Du darüber nachdenkst, Nachhilfe in Anspruch zu nehmen, stellt sich die Frage, wer es machen soll. Grundsätzlich kannst Du Dir von einer Privatperson helfen lassen, häufig von einem Studenten oder jemand anderem, der in seinem Fach gut ist. Aber auch ein Nachhilfeinstitut kann Dir helfen, weil hier Nachhilfe ganz professionell vermittelt wird. Entsprechend fällt die Entscheidung manchmal schwer. Eine Übersicht über die Vor- und Nachteile von privater Nachhilfe und Nachhilfe über ein Nachhilfeinstitut, sollst du deshalb hier finden.

Vorteile privater Nachhilfe:

  • Du kannst jemanden als Lehrer haben, den Du kennst.
  • Preise sind verhandelbar.
  • Du kannst jemanden finden, der wirklich zu Dir passt.
  • Du kannst einen Nachhilfelehrer bekommen, der auf Deiner Schule war/ist und den gleichen Stoff wie Du zu lernen hatte.

Vorteile des Instituts:

  • Die Nachhilfelehrer arbeiten oftmals professioneller, was sich auch gut auf Dein Lernen auswirkt.
  • Ein gut aufgestelltes Institut bietet die Nachhilfe in wirklichen allen Fächern an.
  • Zertifikate, Qualifikation usw. sind nachweisbar.

Nachteile privater Nachhilfe:

  • Du kennst eventuell den Nachhilfelehrer, sodass Ablenkung leichter stören kann.
  • Nicht jeder, der Nachhilfe anbietet, ist auch wirklich gut in dem Fach.
  • Es fehlt bei privat organisierten Nachhilfelehrern häufig an didaktischen Kenntnissen, sodass ihr „Unterricht“ frei von Struktur ist. Mehr zu Planung und Umsetzung von Nachhilfe.
  • Privatpersonen neigen eher dazu, ihre Schüler mal kurzfristig zu versetzen oder ähnliches.

Nachteile des Instituts:

  • Es ist um einiges teurer, Nachhilfe hierüber organisieren.
  • Es muss unterschieden werden zwischen diesen Instituten, die privaten Einzelunterricht anbieten und solchen, die Nachhilfe in der Gruppe anbieten.
  • Die Flexibilität, die private Nachhilfe bietet, ist häufig nicht gegeben.

Du siehst also: Es gibt für beide Formen von Nachhilfe ein Für und Wider. Jedoch ist es hier wichtig zu erwähnen, dass Nachhilfe in Form von Einzelunterricht generell dem Gruppenunterricht, wie es ihn auch als Angebot einiger Institute gibt, vorzuziehen ist.

Schließlich sind 90 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit mit persönlicher Unterrichtsführung besser für Dein Lernerlebnis, als Dir 90 Minuten mit sechs anderen Menschen zu teilen. Dies sind zwar noch immer weniger Mitschüler als in einer Schulklasse, aber da die Möglichkeit des Einzelunterrichtes besteht, solltest Du diese auch nutzen.

Zudem kommt, dass es eine Frage Deines Bedarfs an Nachhilfe ist, welches System am geeignetsten für Dich sein kann. Kleine Lücken, die Dein Schulwissen betreffen, lassen sich eher durch eine kurzfristige Zusammenarbeit mit einem privaten Nachhilfelehrer ausgleichen. Wenn Du aber in einem oder mehreren Bereiche große Schwierigkeiten mit dem Schulstoff hast, dann ist es eventuell besser, eine professionelle Nachhilfe zu beauftragen. Schließlich kann so auch ein individueller Plan für Dich erstellt werden, damit Du den fehlenden Stoff gut nachholen kannst.

Nicht zuletzt muss natürlich auch berücksichtigt werden, dass Du Dich mit deiner Nachhilfe, die ja immerhin zu Dir nach Hause kommt (meistens ist es zumindest so), auch menschlich wohlfühlen solltest. Insofern Du und die Dich unterrichtende Person also nicht zusammenpassen, ist es auch egal, ob die Person ein Profi ist oder nicht. Ein Teil der Arbeit besteht also schon darin, überhaupt einen geeigneten Nachhilfelehrer zu finden.

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