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Lernstoff verknüpfen

Wenn es um starre Strukturen, wie zum Beispiel Gesetzmäßigkeiten in der Mathematik, Gedichte oder Grammatikregeln, geht, ist das Auswendiglernen oftmals die einzige Lernmethode, die Erfolg verspricht. In der Schule oder auch im Studium steht das sture Auswendiglernen aber keineswegs im Vordergrund, schließlich sollen die Lernenden in erster Linie Wissen erwerben und Zusammenhänge erkennen können.

In der Schule sollen den Schülern demnach ein gewisses Grundwissen und die Fähigkeit, sich selbständig Wissen zu erschließen und Zusammenhänge zu erkennen, vermittelt werden. Indem man einfach nur auswendig lernt, kommt man also nicht allzu weit. Dies zeigt sich vor allem in der Oberstufe, sowie während des Studiums oder der Ausbildung, denn hier sind auch Transferleistungen gefordert. Dies bedeutet, dass der Lernende vorhandenes Wissen anwenden und selbständig eine Problemlösung erarbeiten muss.

Neues mit Altem verknüpfen

Schüler sollten bei neuem Lernstoff versuchen, diesen nicht nur auswendig zu lernen, sondern auch zu verstehen. Verknüpft man neue Inhalte mit bereits vorhandenem Wissen, können diese deutlich leichter abgespeichert werden. Zudem setzt man den Lernstoff auf diese Art und Weise in einen Kontext und ist hierdurch in der Lage, Rückschlüsse zu ziehen. Zudem kann so auch ein Lerntransfer erfolgen, der insbesondere bei älteren Schülern und Studenten vorausgesetzt wird.

Oftmals hilft es auch, den neuen Lernstoff mit aktuellen Gegebenheiten, Situationen oder persönlichen Erinnerungen zu verbinden. So lässt sich eine optimale Gedächtnisleistung erzielen, wodurch man das Gelernte im Unterricht oder auch in der Klassenarbeit problemlos abrufen kann. Lernende sollten aus diesem Grund stets versuchen, eine Verbindung zwischen neuem Lernstoff und bereits vorhandenem Wissen herzustellen, denn eine solche Verknüpfung kann den Lerneffekt erheblich verstärken.

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