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	<title>Nachhilfe Akademie</title>
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	<description>Die richtigen Tipps um Lernen zu lernen.</description>
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		<title>So fördert die Montessori-Pädagogik das Lernen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 14:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernhilfen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“ – so lautet eines der Mottos, die einer Abhandlung über die Montessori-Pädagogik vornan gestellt werden könnte. Maria Montessori ist die Gründerfigur dieses pädagogischen Konzeptes, das inzwischen überall auf der Welt Anhänger gefunden hat. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es unzählige Montessori-Schulen. Das Konzept von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>„<strong>Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen</strong>“ – so lautet eines der Mottos, die einer Abhandlung über die <strong>Montessori-Pädagogik</strong> vornan gestellt werden könnte. <strong>Maria Montessori</strong> ist die Gründerfigur dieses pädagogischen Konzeptes, das inzwischen überall auf der Welt Anhänger gefunden hat. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es unzählige Montessori-Schulen. Das Konzept von Maria Montessori wurde ab 1907 entwickelt, einige andere Pädagogen haben sich später daran gemacht, dieses noch zu verfeinern.</p>
<h3><img class="aligncenter size-full wp-image-942" title="Kind mit bemalten Fingern" src="http://www.nachhilfeakademie.org/wp-content/uploads/2012/07/bemalte_kinderfinger.jpg" alt="" width="425" height="282" />Freiarbeit und offener Unterricht</h3>
<p>Die <strong>Montessori-Pädagogik</strong> ist ihrem Grundgedanken nach <strong>ganz dem Humanismus verpflichtet</strong>: Der Mensch, in diesem Fall der <strong>Schüler</strong>, steht <strong>im Mittelpunkt</strong>. Alles, was einen „ganzen“ Menschen ausmacht, ist bereits im <strong>kleinen Säugling enthalten</strong>: So auch die Lust am <strong>Wissen und am Lernen</strong>. Während die konventionellen Schulen mit Notendruck und Konkurrenzzwang die Schüler zum Lernen animieren, geht die Montessori-Pädagogik einen anderen Weg: Durch <strong>Freiarbeit</strong> und <strong>offenen Unterricht</strong> dürfen Kinder zu einem Teil <strong>selbst entscheiden</strong>, mit welchen <a href="http://materialmontessori.at/alle-montessori-materialien/">Themen oder Montessori-Lernmaterialien</a> sie sich beschäftigen möchten.</p>
<p>Damit lernt der Schüler eine entscheidende Lektion: <strong>Disziplin und der Wille zum Lösen von Aufgaben</strong> kommt aus uns selbst heraus. Wer sich selbständig mit Problemen und Lösungen beschäftigt, kann wahrlich Großes leisten. Wer nur durch Notendruck von „außen“ lernt, wird sich im späteren Leben schwerer tun, wenn <strong>Disziplin gefragt ist</strong> – die aus uns selbst kommt (z.B. beim Studium). Der offene Unterricht und die Freiarbeit ermöglichen es den Kindern, ihren <strong>eigenen Lernrhythmus zu finden</strong> und selbstständige Entscheidungen zu treffen. Selbständiges Denken fördern – dies ist sicherlich eines der Ziele der Montessori-Pädagogik.</p>
<h3><img class="alignright size-medium wp-image-941" title="Apfel und Bücher" src="http://www.nachhilfeakademie.org/wp-content/uploads/2012/07/apfelbuch-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" />Das Kind steht im Zentrum</h3>
<p>Kinder sollen durch die Pädagogik nicht „zurechtgestutzt“ werden – die Aufgabe der Lehrer ist es, <strong>Kinder beim Wachsen zu unterstützen</strong>. Dafür braucht es beispielsweise eine kindgerechte Umgebung, also Mobiliar, das auf die Proportionen des Kindes abgestimmt ist. Die Kinder der Montessori-Schule sind selbst für ihre Umgebung verantwortlich und werden dazu angehalten, Material und Gegenstände aufgeräumt aufzubewahren. Diese äußere Ordnung hat zum Ziel, die „innere“ Ordnung zu stärken.</p>
<p>Wenn sich der Schüler für ein Lernmaterial entschieden hat, beispielsweise für das Material zur Geografie, dann führt ihn der Lehrer behutsam in dessen Anwendung ein. Der Lehrplan der Montessori-Schule berücksichtigt die Individualität jedes Schülers, da jedes Kind individuell sensible Phasen durchläuft. Der Lehrer begleitet diesen Entwicklungsprozess und führt das Kind auf den Weg zur Selbständigkeit. Grundsätzlich wird in der Montessori-Pädagogik davon ausgegangen, dass der Zugang zum kindlichen Denken nicht über Abstraktion erfolgt, sondern über die Sinne: Schmecken, tasten, riechen und hören haben deshalb eine zentrale Stellung – Greifen und Begreifen werden so zur zentralen Lerneinheit.</p>
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		<title>Lehre mit Matura – Berufsreifeprüfung für Lehrlinge</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 09:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Möglichkeit, begleitend zu einem Lehrberuf die Matura zu absolvieren, besteht in Österreich seit 2008 und ist eine der zahlreichen Möglichkeiten, eine umfassende Studienberechtigung an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Kollegs zu erhalten. Knapp 8.000 TeilnehmerInnen, das sind rund 6 Prozent aller Lehrlinge in Österreich, nehmen derzeit an Berufsreifeprüfungskursen teil. Im Unterschied zur Studienberechtigungsprüfung, die gezielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Möglichkeit, begleitend zu einem Lehrberuf die Matura zu absolvieren, besteht in Österreich<strong> seit 2008</strong> und ist eine der zahlreichen Möglichkeiten, eine <strong>umfassende Studienberechtigung an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Kollegs zu erhalten</strong>. Knapp 8.000 TeilnehmerInnen, das sind rund <strong>6 Prozent aller Lehrlinge</strong> in Österreich, nehmen derzeit an <strong>Berufsreifeprüfungskursen</strong> teil.</p>
<p>Im Unterschied zur <strong>Studienberechtigungsprüfung</strong>, die gezielt für <strong>ein einzelnes Studium abgelegt wird</strong>, öffnet die Berufsreifeprüfung die Tore aller weiterführenden Bildungseinrichtung und zu allen Studienrichtungen. Aufnahmeverfahren, die an fast allen Fachhochschulen und auch in manchen an Universitäten angebotenen Studienrichtungen bestehen (z. B. in Psychologie, Publizistik, Human- und Zahnmedizin), werden durch die Berufsreifeprüfung natürlich nicht ersetzt.</p>
<p>Zu absolvieren sind insgesamt <strong>drei Teilprüfungen aus den Fächern Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache</strong> sowie eine Teilprüfung zum <strong>Fachbereich</strong> aus dem jeweiligen Lehrberuf. Eine der vier Prüfungen <strong>muss an einer öffentlichen Schule abgelegt</strong> werden, darf also nicht vom Kursanbieter selbst durchgeführt werden. Anders als bei einer regulären Matura nach dem Besuch einer AHS oder BHS, bei der alle Prüfungen innerhalb weniger Tage bzw. Wochen abgelegt werden müssen, steht beim Modell „<strong>Lehre mit Matura</strong>“ mehr Zeit zur Verfügung, denn drei Teilprüfungen können bereits <strong>vor der Lehrabschlussprüfung abgelegt werden</strong>. Für die letzte Prüfung muss man die Lehre erfolgreich abgeschlossen und das 19. Lebensjahr vollendet haben.</p>
<h3>Voraussetzungen</h3>
<p>Für die <strong>Berufsreifeprüfung für Lehrlinge fallen keine Kosten an</strong>. Einzige Voraussetzung ist ein aufrechter <strong>gültiger Lehrvertrag</strong>, egal für welchen Beruf. Kursbesuch- und Unterlagen sind gratis, es gibt<strong> keine Prüfungsgebühren</strong>, und auch im Falle eines Abbruchs müssen keine Kosten ersetzt werden.<br />
Kommt man als Lehrling erst im zweiten Lehrjahr zu dem Entschluss, von diesem Angebot Gebrauch machen zu wollen, ist ein Einstieg noch möglich. Es ist sogar erlaubt, nur eine einzige Teilprüfung vor dem Lehrabschluss zu machen, ohne dass der Anspruch auf die Zulassung verloren geht.</p>
<p>Diese eine Teilprüfung muss nicht positiv absolviert werden und kann später wiederholt werden: Einzige Voraussetzung, dass der Anspruch nicht verloren geht, ist also, <strong>während der Lehrzeit zu einer Prüfung anzutreten</strong>, egal mit welchem Ergebnis. Zu beachten ist aber, dass im letzten Lehrjahr aus zeitlichen Gründen eine Aufnahme in das Programm nicht mehr stattfinden kann.</p>
<p>Nach Lehrabschluss sind fünf weitere Jahre Zeit, die Prüfungen zu absolvieren. Danach können die Prüfungen weiterhin gemacht werden, allerdings nicht mehr kostenlos.</p>
<p>Die Vorbereitungskurse können während der Arbeitszeit besucht werden, wenn der Lehrbetrieb seine Zustimmung gibt. Es kann dann – <strong>im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber</strong> – die Lehrzeit verlängert werden (meist um 6 bis 12 Monate). Wenn der Lehrbetrieb nicht zustimmt, können die Kurse während der Freizeit besucht werden. Der Lehrbetrieb darf <strong>die Teilnahme nicht untersagen</strong>.</p>
<h3>Vorbereitung und Ablauf der Prüfung</h3>
<p>Die Berufsreifeprüfung für Lehrlinge besteht aus Modulen mit <strong>insgesamt 900 Unterrichtseinheiten</strong>. Dazu kommen bei Bedarf 15 Coachingeinheiten.</p>
<p>Am Beginn der Vorbereitung steht das Basismodul mit 45 Unterrichtseinheiten. Darin werden die Inhalte des Lehrplans der Pflichtschule gegebenenfalls wiederholt und vertieft. Am Ende des Basismoduls ist ein Test zu bestehen, dessen Ergebnisse zeigen sollen, ob die Grundkenntnisse für das Verständnis der weiteren Unterrichtseinheiten ausreichend ist.</p>
<p>Die eigentlichen Lehrinhalte werden in den Hauptmodulen vermittelt. Das <strong>Hauptmodul Deutsch umfasst 160 Unterrichtseinheiten</strong>, <strong>Lebende Fremdsprache und Mathematik werden in jeweils 180 Einheiten unterrichtet</strong>, und der Fachbereich aus dem jeweiligen Lehrbereich hat 120 Unterrichtseinheiten. Zusätzlich wird für alle vier Module eine <strong>Prüfungsvorbereitung mit je 20 Einheiten</strong> angeboten. Nicht bestandene Teilprüfungen dürfen insgesamt zwei Mal wiederholt werden.</p>
<h3>Anmeldung</h3>
<p>Die Anmeldung zur Berufsreifeprüfung für Lehrlinge erfolgt über die jeweilige Berufsschule.</p>
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		<title>Nachhilfekosten steuerlich absetzbar</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 18:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachhilfe heute Die Leistungserwartungen an die Schüler und Schülerinnen in unseren Schulen sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Dies umso mehr, als in Zeiten des &#8220;Turbo-Abiturs&#8221; durch die Verkürzung der Schulzeit in einigen Bundesländern der Leistungsdruck noch stärker anwächst. In vielen Medienberichten wird darauf hingewiesen, dass nicht wenige Schüler und Schülerinnen mit den verschärften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h3>Nachhilfe heute</h3>
<p>Die Leistungserwartungen an die Schüler und Schülerinnen in unseren Schulen sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Dies umso mehr, als in Zeiten des &#8220;Turbo-Abiturs&#8221; durch die Verkürzung der Schulzeit in einigen Bundesländern der <a title="Leistungsdruck" href="http://www.nachhilfeakademie.org/schul-schwierigkeiten/stress-kopfschmerzen-und-schlafprobleme/">Leistungsdruck</a> noch stärker anwächst. In vielen Medienberichten wird darauf hingewiesen, dass nicht wenige Schüler und Schülerinnen mit den verschärften Anforderungen kaum mehr zurechtkommen. Hinzu kommt die Tatsache, dass gute Schulabschlüsse eher zu einem Studium, das mit einem Numerus Clausus belegt ist, führen und auch beim Einstieg in die Berufswelt klare Vorteile erbringen. Diese Zusammenhänge lassen immer mehr Eltern darüber nachdenken, ob Nachhilfeunterricht einen gewichtigen Teil dazu beitragen kann, schulische Erfolge, Stabilität und Verbesserung der Noten ihrer Kinder zu gewährleisten. Die Kosten dafür sind aber je nach Qualität und Dauer der Nachhilfe unterschiedlich hoch. Eine mögliche steuerliche Minderung der Kosten einer qualifizierten Nachhilfe kann daher für manche Eltern ein Kriterium sein, Nachhilfeunterricht für die Kinder zu organisieren.</p>
<h3>Steuerlich absetzbar?</h3>
<p>Zuerst die schlechte Nachricht: Grundsätzlich ist im Steuerrecht eine Absetzbarkeit von Nachhilfekosten nicht vorgesehen. Diese Art von Kosten wird den sogenannten Kosten der privaten Lebensführung zugerechnet. Unter Kosten der privaten Lebensführung wird im steuerrechtlichen Sinn verstanden, dass diese nicht beruflich veranlasst sind. Wenn z.B. ein Angestellter, der im Büro ein Sakko trägt, dieses Kleidungsstück als beruflich veranlasst sieht und steuerlich geltend macht. wird dies deshalb vom Finanzamt abgelehnt, weil er das Teil auch im privaten Lebensumfeld nutzen kann. Bezüglich der Nachhilfekosten werden diese Aufwendungen daher als private Kosten der Lebensführung steuerlich nicht berücksichtigt, auch deswegen, weil sie durch Kindergeld oder Kinderfreibetrag als abgegolten gesehen werden. Diese Bestimmungen gelten auch für andere Aufwendungen, die dem Unterricht ihrer Kinder zugerechnet werden. Auch z.B. Aufwendungen für sportliche Betätigungen (Sportvereinsbeiträge) oder andere Freizeitbeschäftigungen, aber auch Kosten für beispielsweise Klassenfahrten können steuerlich nicht berücksichtigt werden.</p>
<h3>Ausnahmemöglichkeiten</h3>
<p>Aber: Es gibt in unserem Steuerrecht Ausnahmen, wenn es um die Absetzbarkeit von Nachhilfekosten geht. Viele Eltern, die schon einmal umgezogen sind, wissen, dass ihre Kinder häufig <a href="http://www.nachhilfeakademie.org/schul-schwierigkeiten/aggressionen-in-der-schule/">Probleme in der Schule</a> bekommen, weil in der neuen Schule andere Leistungsanforderungen bestehen oder weil die Klasse der neuen Schule hinsichtlich des Lernstoffs erheblich weiter fortgeschritten ist. Derartige Probleme treten besonders oft und gravierend bei einem Umzug in ein anderes Bundesland auf, weil das Bildungswesen durch die föderale Struktur der Bundesrepublik von Bundesland zu Bundesland zum Teil sehr unterschiedlich gestrickt ist. In einer solchen Situation wird oft ein qualifizierter Nachhilfeunterricht nicht selten zwingend nötig sein. Die Kosten hierfür können die Eltern als Werbungskosten bis zu einem Betrag von 1612 Euro (ab Januar 2011) geltend machen. Voraussetzung für die Steuerminderung ist, dass die Eltern die berufliche Veranlassung des Umzuges hinreichend begründen und nachweisen. Wenn z.B. mit dem Umzug der Arbeitsweg um 60 Minuten verkürzt wird, ist die berufliche Veranlassung aber gegeben bzw. nachgewiesen. Unbedingt notwendig ist es, dass zum Nachweis der Kosten die entsprechenden Belege gesammelt werden, damit sie dem Finanzamt bei Abgabe der Steuererklärung vorgelegt werden können.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit der Steuerminderung durch <strong>Nachhilfekosten</strong> liegt dann vor, wenn Ihr Kind <strong>Legastheniker</strong> ist. Nach einem im Jahre 2000 gefällten Urteil des Bundesfinanzhofes können &#8220;Behandlungskosten&#8221; für Kinder, die Legastheniker sind, als sogenannte &#8220;außergewöhnliche Belastungen&#8221; abgesetzt werden. Hierzu zählen demnach auch Nachhilfekosten für Legastheniker-Kinder. Selbstverständlich muss die medizinische Indikation der Behandlung durch ein entsprechendes (schulärztliches) Attest nachgewiesen sein. Voraussetzung für den steuerlichen Abzug als außergewöhnliche Belastung ist aber, dass der Betrag, der als &#8220;zumutbare Eigenbelastung&#8221; steuerrechtlich angesetzt ist, überschritten wird. Dieser Betrag ist je nach Beschaffenheit der Familie unterschiedlich; er beträgt zwischen <strong>einem und sieben Prozent des zu versteuernden Einkommens</strong>. Wenn Sie Nachhilfekosten für Ihr legasthenisches Kind steuermindernd absetzen möchten, müssen Sie über den Betrag der zumutbaren Eigenbelastung hinauskommen. Das bedeutet, dass beispielsweise möglichst hohe Kosten für andere außergewöhnliche Belastungen, wie z.B. Arzt- und Medikamentenkosten, geltend gemacht werden sollten, sofern diese nicht oder nur zum Teil von den Krankenkassen erstattet wurden. Auch hier ist es unbedingt erforderlich, dass Sie die erforderlichen Belege zur Vorlage beim Finanzamt sammeln und aufbewahren.</p>
<h3>Zusammenfassend:</h3>
<p>Aufwendungen für Nachhilfe, die gerade in der letzten Zeit besonders für viele Schüler und Schülerinnen notwendig geworden sind, können im Grundsatz nicht steuermindernd geltend gemacht werden. Ausnahmen sind Nachhilfekosten, die beim Umzug entstehen, sowie Kosten, die für Kinder mit nachgewiesener Legasthenie anfallen. Eltern sollten aber hier immer daran denken, diese Kosten durch Belege nachweisen zu können. Das Sammeln von Belegen, die steuerlich relevant sind, ist also absolut erforderlich.</p>
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		<title>Hausaufgaben</title>
		<link>http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/hausaufgaben/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 17:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lerntipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal, in welchen Jahren man die Schule besucht hat, an die Hausaufgaben erinnert sich wohl niemand wirklich gerne zurück. Wozu hätte man die Freizeit nicht alles nutzen können? Fahrrad fahren, Fußball spielen oder ins Kino gehen. Stattdessen drückte einem der Lehrer noch mit dem Pausenklingeln die Arbeiten auf und durchkreuzte damit diese Pläne. So durften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Egal, in welchen Jahren man die Schule besucht hat, an die <strong>Hausaufgaben</strong> erinnert sich wohl niemand wirklich gerne zurück. Wozu hätte man die Freizeit nicht alles nutzen können? Fahrrad fahren, Fußball spielen oder ins Kino gehen. Stattdessen drückte einem der Lehrer noch mit dem Pausenklingeln die Arbeiten auf und durchkreuzte damit diese Pläne. So durften Gedichte gelernt, Texte gelesen, Zeichnungen angefertigt oder Aufgaben errechnet werden. Schon im Freundeskreis trennten sich hierbei die Charaktere: Manch ein Schüler erledigte die Aufgaben direkt nach der Schule, andere hingegen erst abends – und ein kleiner Rest verzichtete gänzlich darauf. Wann aber ist eigentlich die beste Zeit zur Erledigung der Hausaufgaben?</p>
<h3>Je eher daran, desto eher davon?</h3>
<p>Selbst unter Erziehungswissenschaftlern ist nicht gänzlich geklärt, wann die Schüler im Idealfalle die Hausaufgaben erledigen. Stattdessen gibt es eher die Tendenz dazu, das Kind selbst entscheiden zu lassen, wann es sich am besten dazu fühlt. Natürlich ist das ein gewagtes Spiel, denn der clevere Nachwuchs neigt gerne dazu, diese Grenzen auszuloten und den Aufgaben so spät wie möglich Folge zu leisten. Umsichtige Eltern sollten hier jedoch darauf achten, die Zügel nicht allzu sehr schleifen zu lassen. Allerdings gilt es auch, dem Charakter der Kinder zu entsprechen. Alleine daraus ergibt sich eine große Bandbreite an möglichen Zeitpunkten, die zur Bewältigung des Pensums richtig sind. So besitzen einige von ihnen die Eigenschaft, nach einem mehrstündigen Schultag die Energie aufzubringen, sich direkt an den Schreibtisch zu setzen. Der Vorteil hierbei: Je eher sie begonnen wird, desto eher ist die Arbeit erledigt. Und umso mehr Freizeit kann für Hobbys oder Freunde verwendet werden. Andere Kinder wollen dagegen erst einmal die angestaute Energie verbrauchen, die sich beim Sitzen in der Schule angesammelt hat. Sie bearbeiten die Hausaufgaben somit lieber zu einem späteren Zeitpunkt, bei dem sie sich wieder vollständig darauf konzentrieren können.</p>
<h3>Verschiedene Zeiten ausprobieren</h3>
<p>Kommt das Kind von der Schule, so sollte es zunächst in jedem Falle zu Mittag essen und wenigstens etwas entspannen können. Ob es dann anschließend sofort die Aufgaben bewältigt oder sich erst um andere Dinge kümmert, kann ausgetestet werden. Hierbei ist durchaus dem Nachwuchs die Initiative zu überlassen. Ihm sollten die <strong>Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Zeitpunkte</strong> erklärt werden. Über eigenes Austesten wird es indessen selbst in Erfahrung bringen müssen, ob es sich lieber nachmittags oder abends an die Schulhefte setzt. Das gilt im Übrigen auch für Feiertage, verlängerte Wochenenden oder kurze Ferien, an denen die Schüler mit Hausaufgaben versorgt werden. Hierbei ist es ebenfalls nicht nötig, sich sofort nach der Heimkehr aus der Schule an die Arbeit zu begeben. Diese sollte allerdings auch nicht am späten Sonntagabend erledigt werden. Eltern und Kinder müssen dafür gemeinsam das gesunde Mittelmaß finden. Idealerweise wird das Pensum jedoch – sofern sich das zeitlich einrichten lässt – stets zur selben Stunde am Tag erfüllt. Damit kommt der Schüler schnell in einen bestimmten Rhythmus, den er nach kurzer Eingewöhnungsphase von sich aus mit dem Lernen verbringen wird. Damit gehören die Hausaufgaben zu einem festen Bestandteil des Tages, statt zu einer lästigen Pflicht zu verkommen, der niemand gerne nachkommen will.</p>
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		<title>Lernen: Wie kann man Ablenkungen standhalten?</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 17:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lerntipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder und Erwachsene lassen sich gerne in ihrer Konzentration beim Lernen stören. Sie folgen bereitwillig gedanklich den auf sie einströmenden Ablenkungen. So wird der Lernerfolg geschmälert oder gar verhindert. Um den Ablenkungen nicht ständig zu erliegen und sich dauerhaft zu konzentrieren, kann man geeignete Maßnahmen treffen. Arbeitsumfeld auf Ablenkungsfaktoren untersuchen Vor Arbeitsbeginn muss das Umfeld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kinder und Erwachsene lassen sich gerne in ihrer Konzentration beim Lernen stören. Sie folgen bereitwillig gedanklich den auf sie einströmenden Ablenkungen. So wird der <a href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/motivation-zum-lernen/">Lernerfolg</a> geschmälert oder gar verhindert. Um den Ablenkungen nicht ständig zu erliegen und sich dauerhaft zu konzentrieren, kann man geeignete Maßnahmen treffen.</p>
<h3>Arbeitsumfeld auf Ablenkungsfaktoren untersuchen</h3>
<p>Vor Arbeitsbeginn muss das Umfeld auf mögliche Quellen für Ablenkungen geprüft werden. Ein eingeschaltetes Radio, ein Fernseher oder gar ein PC der nicht für die Lernarbeit gebraucht wird, sollten ausgeschaltet sein. Straßenlärm oder Geräusche eines nahen Spielplatzes sind ebenfalls unerwünscht. Das Telefon muss weder in Reichweite liegen, noch muss es eingeschaltet sein. Für ein Handy gilt das Gleiche. Die Türklingel kann besser abgeschaltet als ignoriert werden. Auf dem <a title="die richtige Lernumgebung" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/fur-die-richtige-lernumgebung-sorgen/">Schreibtisch</a> sollte sich nur das zugehörige Arbeitsmaterial befinden. Im Blickfeld sollten sich keine reizvollen Bilder oder Dinge zu anderen Interessensgebieten oder dem eigenen Hobby befinden.</p>
<h3>Eine Lernstrategie zu entwickeln hilft der Disziplin</h3>
<p>Das Lernen kann vorbereitet werden durch einige organisatorische Maßnahmen. Bewährt hat sich das Führen eines Aufgabenheftes, nach welchem die Aufgaben nacheinander entsprechend ihrer Dringlichkeit abgearbeitet werden können. Eine festgelegte Zeit zum Arbeiten an den anstehenden Aufgaben sollte Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten mitgeteilt werden. Hilfestellung zur Bewältigung von Aufgaben und für Fragen sollte erreichbar sein. Auf dem Lernenden soll kein Druck lasten. Erklärungen und Wiederholungen helfen bei Verständnisproblemen. Abgeschlossene Aufgaben folgen am besten eine kleine Erholungspause und eine Belohnung. Ein Lob ist eine bessere Motivation als ein Stück Schokolade. Die vorgesehene Lernzeit darf höchstens kurzfristig überschritten, bei eingetretenem Erfolg aber beliebig verkürzt werden. Ein Erfahrungswert aus der Praxis zeigt: Ungeduld führt zu längerer Bearbeitungszeit.</p>
<h3>Ablenkungen ertragen lernen</h3>
<p>Im Laufe der Zeit übt sich das Einhalten einer Lernstrategie ein. Sie bekommt einen eigenen Rhythmus. Ein dogmatisches Festhalten an Anfangsregeln ist kontraproduktiv. Die Strategie kann sich an die Verhaltensänderungen beim Lernen anpassen. Das Üben längerer Konzentrationsphasen führt auch meistens zu einer besseren Stabilität der Konzentration. Kleine Ablenkungen können mit etwas Routine ertragen werden, ohne den Lernfluss zu beeinträchtigen. Je älter der Lernende ist, desto tiefer wird sich die Möglichkeit zur Konzentration ausbilden. Ist die Lernphase beendet, kann eine Wiederholungsübung zur Auflockerung dienen. In der Wiederholungsphase wird bereits bekanntes Wissen behandelt. Die Konzentration wird nicht so beansprucht und es können kleine Ablenkungen zugelassen werden. Diese dienen sozusagen als Training dieser Ablenkung zu widerstehen. Keinesfalls sollten jedoch die grundlegenden Ablenkungsfaktoren ins Spiel gebracht werden. Radio, PC oder Fernseher sind niemals gute Lernbegleiter, auch wenn das von vielen immer wieder beteuert wird. Das Wichtigste am Ende jeder Lernphase ist Lob und Belohnung. Speziell Kinder benötigen auch am Ende einer Lernsitzung mit mäßigem Erfolg eine Aufmunterung, um nicht den Mut zu verlieren. Strafen bei Misserfolg ohne erkennbaren Unwillen, sind kontraproduktiv und unbedingt zu vermeiden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;Goldene Schulzeit&#8221; ist vorbei</title>
		<link>http://www.nachhilfeakademie.org/schulauswahl/die-goldene-schulzeit-ist-vorbei/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter vielen Erwachsenen ist häufig zu hören, wie gerne sie sich an die eigene Schulzeit erinnern. Sicherlich nicht zu Unrecht, schließlich waren diese Jahre nicht allzu herausfordernd. Der Weg in die Schule war meist nicht sehr weit, die Klassenkameraden nett und die Freizeit kam auch nicht zu kurz. Gut, da waren immer auch die Hausaufgaben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Unter vielen Erwachsenen ist häufig zu hören, wie gerne sie sich an die eigene Schulzeit erinnern. Sicherlich nicht zu Unrecht, schließlich waren diese Jahre nicht allzu herausfordernd. Der Weg in die Schule war meist nicht sehr weit, die Klassenkameraden nett und die Freizeit kam auch nicht zu kurz. Gut, da waren immer auch die <a title="Lerntipps fur die Schule" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/lerntipps-fur-die-schule/">Hausaufgaben</a>, die jedoch nur einen geringen Teil des Nachmittages vereinnahmten. Ebenso ging etwas Zeit für das Lernen drauf. Da der Stoff allerdings im Unterricht selbst derart oft durchgesprochen wurde, bis ihn fast jedes der anwesenden Kinder begriffen hatte, musste auch dafür nicht zu viel geleistet werden. Daneben bestand der Alltag daraus, sich morgens in die Klasse zu setzen und sie am frühen Nachmittag bereits wieder zu verlassen. Die Unterrichtseinheiten waren kurz und knapp. Im Regelfall sprach der Lehrer vorne oder erläuterte das Thema an der Tafel. Genug Zeit zum Abschalten also. <a title="Mitschriften anfertigen" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/mitschriften-und-notizen-anfertigen/">Mitschriften</a> sollten zwar gefertigt werden, ließen sich indessen aber auch jederzeit von den Mitschülern kopieren oder abschreiben. Und so gab es eigentlich nichts, was den jungen Menschen davon abhielt, am Nachmittag über den Fußballplatz zu wetzen oder sich mit den Freunden zu treffen. Doch der harte Bruch der Realität kommt spätestens dann, wenn der Einstieg in das Berufsleben ansteht.</p>
<h3>Lehrjahre sind keine Herrenjahre</h3>
<p>Bereits dieser volkstümliche Spruch bringt die neuen Umstände relativ schonungslos auf den Punkt. Denn wo vorher Müßiggang herrschte, da wird nun Disziplin gefordert. Und das unabhängig davon, welcher Weg genau eingeschlagen wird. So sorglos wie ehedem kann es nun nicht mehr zugehen. Schließlich werden die<strong> Lehrpläne an der Universität weitaus straffer</strong> geplant als in der Schule. Auch die Lehre wird sich meist über weite Teile des Tages erstrecken und für Freizeit nur noch wenig Raum übrig lassen. Aber wie passt man sich diesen neuen Gegebenheiten eigentlich am besten an? Grundsätzlich muss hier jeder Mensch für sich eine Lösung finden. Denn jeder von ihnen funktioniert anders. Was bei dem einen noch hilfreich klingt, mag bei dem anderen bereits zum Scheitern verurteilt sein. Einigen von ihnen gelingt es allerdings, sich sprichwörtlich von heute auf morgen den Herausforderungen anzupassen. Doch das dürfte eine Seltenheit sein, denn der Umbruch zwischen der normalen Schulzeit einerseits und den anschließend folgenden Lehr- oder Studienjahren vollzieht sich häufig zu drastisch. Wer über 10 Jahre daran gewöhnt war, ab spätestens 14 Uhr am Nachmittag freizuhaben, der wird sich nun nicht bedingungslos bis 22 Uhr abends hinsetzen und lernen können.</p>
<h3>Schon früh die Umstellung einüben</h3>
<p>Andererseits sind es genau jene Jahre in der Schule, die bereits eine gewisse <strong>Vorbereitung auf das dann kommende Leben ermöglichen</strong>. Denn kein Schüler ist gezwungen, schon am frühen Nachmittag die Materialien in die Ecke zu werfen und bis zum nächsten Tage nichts mehr zu leisten. Hier sollte es den Eltern obliegen, das Kind bereits sanft und altersgerecht stets ein wenig mehr zu fordern. Dabei kann insbesondere der Wiederholung des erlernten Stoffes ein bestimmtes Augenmerk gewidmet werden. Mit ansteigendem Alter wird der Schüler sodann dazu animiert, sich auch mit weiteren Thematiken zu beschäftigen. Selbst wenn diese nicht direkt auf dem Stundenplan stehen, so ist die Kenntnis größerer Zusammenhänge spätestens im Studium von einiger Wichtigkeit. Mag in den ersten Schuljahren noch den Eltern die Aufgabe zukommen, das Kind ein wenig in die Richtung zu drängen, auch am eigentlich freien Nachmittag etwas für die Schule zu erledigen, so muss dieser Impuls später von dem Heranwachsenden selbst ausgehen. Er sollte den Drang danach verspüren, sich in interessante Themen einzulesen, Aufgaben selbstständig zu bewältigen oder etwaige Wissenslücken zu beheben. Ein wenig Einsatz für die guten Noten steht im Übrigen der goldenen Schulzeit nicht entgegen. Häufig lässt sich mit einem guten <a title="Richtige Zeiteinteilung" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/rechtzeitig-mit-dem-lernen-beginnen/">Zeitplan</a> noch genügend Freizeit herausarbeiten.</p>
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		<title>Was kommt nach der Matura/Abitur?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Kinder in die Grundschule kommen, sprühen sie vor Ideen und Vorstellungen ihres späteren Berufs. Haben sie schließlich das Abitur in der Tasche, sind sie sich aber gar nicht mehr so sicher und haben vielleicht schon Ideen wieder verworfen, ohne dass ihnen das eine klare Vorstellung eingebracht hätte. Für manche Menschen mag das Abitur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn Kinder in die Grundschule kommen, sprühen sie vor Ideen und Vorstellungen ihres späteren Berufs. Haben sie schließlich das Abitur in der Tasche, sind sie sich aber gar nicht mehr so sicher und haben vielleicht schon Ideen wieder verworfen, ohne dass ihnen das eine klare Vorstellung eingebracht hätte. Für manche Menschen mag das Abitur noch nicht einmal der richtige Weg sein, da ihre Talente anders gelagert sind und sie das Abitur gar nicht brauchen, um diese zu verwirklichen und zu entfalten.</p>
<h3>Die Zeit nach dem Abitur &#8211; Studium oder Ausbildung?</h3>
<p><strong>Das Abitur dient als Zugangsberechtigung für die Hochschule</strong>. Die meisten Abiturienten nehmen diese Möglichkeit auch wahr und entscheiden sich für einen Studiengang an einer Universität oder Fachhochschule. Sie erwerben auf diesem Wege einen wissenschaftlichen Abschluss und erhalten dadurch die Befähigung, auch anspruchsvolle Jobs zu übernehmen, die entsprechend gut bezahlt sind. Viele Abiturienten wollen aber auch studieren, um sich selbst zu verwirklichen und einem Interesse nachzugehen, das sich vielleicht während der Oberstufe klar herauskristallisiert hat. Es gibt aber auch einige anspruchsvolle Ausbildungsberufe, in denen der Arbeitgeber das Abitur verlangt. Auch in diesen kann man gut verdienen, ist aber praktischer zugange und muss sich nicht mit der gleichen anspruchsvollen Theorie wie auf der Hochschule herumschlagen, die einem vielleicht gar nicht so sehr liegt.</p>
<h3>Ist das Abitur notwendig?</h3>
<p>Wenn man ohnehin lieber praktisch arbeitet und gar nicht studieren möchte, muss man unter Umständen gar nicht erst das Abitur ablegen. Hat man einen Ausbildungsberuf ins Auge gefasst, der die eigenen Fähigkeiten und Talente fördert und den man sich als langfristigen Beruf vorstellen kann, braucht man nicht länger über das Abitur nachzudenken, sondern kann direkt in die Ausbildung wechseln. Es gibt nach der <strong>Berufsausbildung</strong> eine ganze Reihe von weiteren <strong>Bildungsmöglichkeiten</strong>, die ebenfalls sehr anspruchsvoll sind und einen beruflich erfolgreichen Menschen aus jemandem machen können, der als Azubi ohne Abitur angefangen hat.</p>
<h3>Freiraum für die Entscheidung schaffen</h3>
<p>Hat man das Abitur endlich in der Tasche, freut man sich natürlich darüber und fühlt sich bestätigt, da die Prüfung nicht gerade einfach war. Das bedeutet jedoch nicht, dass man auch sicher weiß, wie es weitergehen soll und womit man das restliche Leben verbringen möchte. Wenn man sich einfach nicht entscheiden kann oder womöglich noch gar keine Orientierung hat, kann es hilfreich sein, sich einfach eine Auszeit zu nehmen, um sich darüber klar zu werden. Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Jahr im Ausland als Au-pair sind für junge Frauen und Männer ideale Möglichkeiten, sich zunächst einmal selbst besser kennen zu lernen und vielleicht ganz neue Interessen kennen zu lernen. Da sie nun nicht mehr in der Schule sitzen und die Welt nur als theoretisches Konstrukt kennen lernen, sondern mit anfassen, entdecken sie ganz neue Perspektiven und werden sich oft schon in den ersten Monaten ihrer Auszeit klar darüber, was sie für die Zukunft wollen. Wichtig bei einer solchen Auszeit ist lediglich, nicht nur auf der faulen Haut zu liegen, sondern auch tatsächlich aktiv zu sein und sich Gelegenheit zu geben, den weiteren Weg zu erkennen.</p>
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		<title>Fernseh- und PC-Verbot der richtige Weg als Elternteil?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwierigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Kinder einfach nicht lernen und ihre Noten immer schlechter werden, beginnen Eltern, nach der Ursache zu suchen. Sie sehen diese schnell dort, wo die Kleinen die meiste Zeit verbringen: Vor dem Fernseher oder am PC. Natürlich kommen sie schnell auf die Idee, dass diese Geräte einfach entfernt werden müssen, schon haben die Kinder wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn Kinder einfach nicht lernen und ihre Noten immer schlechter werden, beginnen Eltern, nach der Ursache zu suchen. Sie sehen diese schnell dort, wo die Kleinen die meiste Zeit verbringen: Vor dem Fernseher oder am PC. Natürlich kommen sie schnell auf die Idee, dass diese Geräte einfach entfernt werden müssen, schon haben die Kinder wieder Zeit fürs Lernen.</p>
<h3>Trotz, Wut und Vertrauensbrüche</h3>
<p>Der Fernseher oder der PC bedeuten für das Kind einen Ausgleich zur anstrengenden Schule. Wenn sie nach Hause kommen, wollen sie genau wie ihre Eltern abschalten, den Alltag vergessen und den<strong> Stress loswerden</strong>, den sie in der Schule hatten. Am Computer kommunizieren sie oft mit Freunden, gehen außerschulischen Interessen nach, bilden sich selbstständig fort oder suchen den Kontakt zu anderen Gleichaltrigen, die nicht mit der Schule in Verbindung stehen. <strong>Trotz, Wut und Aggressionen</strong> sind verständliche Reaktionen auf ein Verbot durch die Eltern, wenn man bedenkt, wie wichtig ein Ausgleich zum Alltagsstress ist. Die Kinder fühlen sich unverstanden und haben damit in gewisser Weise sicherlich Recht: Die Eltern verstehen nicht, dass ihrem Nachwuchs die Probleme einfach über den Kopf wachsen und er sich deswegen zum Fernseher oder PC zurückzieht, um sie zu vergessen. Gerade ältere Kinder und Teenager entwickeln bereits ihre Selbstständigkeit und Autonomie, was die <strong>Eltern respektieren müssen</strong>. Andernfalls verlieren die Kinder völlig den Draht zu ihnen und zeigen sich in keiner Hinsicht mehr kooperationsbereit &#8211; von den psychischen Folgeschäden einer solchen Behandlung einmal ganz abgesehen.</p>
<h3>Wenn Kinder Hilfe brauchen</h3>
<p>Eltern sind natürlich nicht im Unrecht, wenn sie vermuten, dass Fernseher und PC der Zeitvertreib ihrer Sprösslinge sind, wenn sie nicht lernen. Anstatt ihnen diese Geräte jedoch vollständig zu verbieten, sollten Eltern Wege finden, ihren Kindern zu helfen. Völlig im Rahmen wäre es, die Zeit am Gerät einzuschränken und dem Kind die Entscheidung zu überlassen, wann es diese Zeit nutzt. In der Zeit, die es nun nicht mehr vor Fernseher und PC verbringt, ist es jedoch an den Eltern, für gute Noten zu sorgen. Sie müssen dem Kind bei den <a title="Rechtzeitig mit dem Lernen beginnen" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/rechtzeitig-mit-dem-lernen-beginnen/">Hausaufgaben</a> helfen oder für einen <strong>Nachhilfelehrer</strong> sorgen. Einfach auf sich alleine stellen darf man Kinder in dieser Zeit nicht, da sie vermutlich <a title="die richtigen Lerntipps" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/die-richtige-motivation/">Lernprobleme</a> haben und nur deswegen überhaupt so lange vor Fernseher und PC sitzen, anstatt ihre Aufgaben zu erledigen. Wenn die Noten besser werden, liegt das daran, dass sie eine <a title="Lerntipps" href="http://www.nachhilfeakademie.org/lerntipps/">Lerntechnik</a> vermittelt bekommen haben, die funktionieren kann.</p>
<h3>Das Gespräch suchen</h3>
<p>Ein striktes Verbot von PC und Fernseher ist ein sehr drastischer, radikaler Schritt. Vermutlich hat das Kind ohnehin schon <a title="Schwierigkeiten in der Schule" href="http://www.nachhilfeakademie.org/schul-schwierigkeiten/schwierigkeiten-in-der-schule/">schulische Probleme</a>, wenn man darüber ernsthaft nachdenkt &#8211; es kann sich um <strong>schlechte Noten</strong> handeln, einen fehlenden Draht zum Lehrer oder das Bedürfnis nach einem <strong>allgemeinen Ansprechpartner</strong>. Eltern sollten das Kind zunächst um eine Auszeit von Fernseher und PC bitten und in dieser das Gespräch suchen. Womöglich findet man auf diesem Wege gemeinsam heraus, woran das Verhalten liegt und wie man es ändern kann. Bei einem solchen Gespräch geht es darum, dem Kind begreiflich zu machen, dass Fernseher und PC vielleicht kurzfristig gut tun, aber langfristig keine Lösung sind &#8211; diese muss erst noch gefunden werden. Eltern sollten ihren Kindern zuhören und sie ausreden lassen, damit sich diese auch wirklich mitteilen können. Auf diese Weise bleibt das Band zwischen beiden bestehen und es findet sich trotzdem ein Lösungsvorschlag.</p>
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		<title>Der Elternsprechtag</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schulische Ausbildung eines Kindes bedarf der engen Begleitung durch die Eltern. Je jünger das Schulkind ist, desto mehr Aufsicht und Anleitung benötigt es zu Hause. Im Laufe der Zeit wird eine gewisse Selbständigkeit entwickelt, die auch eine individuelle Lernstrategie beinhaltet. Ob alle diese Maßnahmen und Anstrengungen auch die erwarteten Früchte tragen, erfahren Eltern während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die schulische Ausbildung eines Kindes bedarf der engen Begleitung durch die Eltern. Je jünger das Schulkind ist, desto mehr Aufsicht und Anleitung benötigt es zu Hause. Im Laufe der Zeit wird eine gewisse Selbständigkeit entwickelt, die auch eine individuelle Lernstrategie beinhaltet. Ob alle diese Maßnahmen und Anstrengungen auch die erwarteten Früchte tragen, erfahren Eltern während des Eltersprechtages und der Elternversammlung.</p>
<h3>Sinn und Zweck des Elternsprechtages</h3>
<p>Während bei <strong>Elternversammlungen</strong> allgemeine Dinge zum Klassenverband oder dem entsprechenden Kurs besprochen werden, richtet sich der <strong>Elternsprechtag individuell an die Eltern</strong> des einzelnen Schülers. Ohne Gegenwart Dritter werden mit dem Klassenlehrer oder der Lehrkraft für das spezielle Einzelfach die Leistungen besprochen. Hier ist in diskretem Rahmen Platz für kritische Anmerkungen zum Verhalten oder Leistungsstand. Elternteile erhalten so die Möglichkeit sich genau über den Leistungsstand und die Integration in die soziale Gruppe von Kurs oder Klassenverband zu informieren. Hinweise zur weiteren Entwicklung oder Tipps für Verhaltensänderungen können gegeben werden. Für Elternsprechtage ist die <strong>Gegenwart des Schülers oft von großer Bedeutung</strong>. Manche Gespräche können aber auch ohne die Anwesenheit des Kindes besprochen werden. Das Lehrpersonal legt den Eltern alle erreichten Bewertungen in den absolvierten Leistungsnachweisen vor und kommentiert sie. Wissenslücken oder Schwächen werden angesprochen, damit im häuslichen Bereich in der Folgezeit ein Schwerpunkt zur Abstellung der erkannten Mängel gebildet werden kann. Die Lehrkräfte geben dazu gezielt Hinweise und erleichtern so durch ihr Feedback die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und schulischer Erziehung.</p>
<h3>Wie bereiten sich Eltern am besten vor?</h3>
<p>Sinnvoll ist es, wenn sich Eltern vor der Teilnahme am Elterngespräch über die Vorgänge in der Schule informieren. Dazu genügt es nicht, sich die letzten paar Schulaufgaben anzusehen oder einige Vorkommnisse berichten zu lassen. Kinder berichten oft wenig objektiv und lassen unangenehmere Details gerne unerwähnt. Die Eltern sollten sich über den schulischen Verlauf kontinuierlich auf dem Laufenden halten. Notizen zu Vorkommnissen oder angeblichen Begebenheiten haben sich bewährt. Über den Leistungsstand in Form von Bewertungen sollten die Eltern Bescheid wissen. Auch hier lohnt sich das Notieren der einzelnen Werte, um nicht vor Überraschungen während des Elternsprechtages zu stehen. Wenn gegenüber dem Lehrpersonal Kritik geäußert werden soll, ist ein sachlicher Ton unerlässlich und eine sorgfältige Prüfung des zu bemängelnden Sachverhaltes. Direkte Anschuldigungen sollten vermieden werden, besser ist eine Sachdarstellung und die anschließende Aufforderung zur Stellungnahme. Eventuell ist die bisherige Information der Eltern nicht vollständig oder einseitig. An Elternsprechtagen besteht die seltene Chance, die zuständigen Lehrkräfte über eventuelle spezielle <a title="Sozialumfeld des Kindes" href="http://www.nachhilfeakademie.org/schul-schwierigkeiten/familiare-situation/">Probleme im sozialen Umfeld des Kindes</a> zu informieren. Todesfälle, Trennungen oder Scheidungen können zu erheblichen Verhaltensänderungen führen und müssen den Lehrkräften im Interesse des Kindes bekannt gemacht werden. Im Allgemeinen finden Elternsprechtage einmal im Halbjahr statt. Im Bedarfsfall kann bei dringenden Problemen ein zusätzlicher Termin vereinbart werden.</p>
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		<title>Das Schulbenotungssystem</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 11:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachhilfe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schulbenotung ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungswesens und des Lernens in der Schule. Sie unterliegt in Deutschland wegen der besonderen Rechte der Bundesländer hinsichtlich Bildung und Ausbildung den Gesetzen der Länder. Im Folgenden wird ein Überblick über wesentliche Bestimmungen und Aussagen zum Schulbenotungssystem gegeben. Hierbei wird zunächst Grundlegendes zur Leistungsbeurteilung gesagt, dann werden einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Schulbenotung ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungswesens und des Lernens in der Schule. Sie unterliegt in Deutschland wegen der besonderen Rechte der Bundesländer hinsichtlich Bildung und Ausbildung den Gesetzen der Länder. Im Folgenden wird ein Überblick über wesentliche Bestimmungen und Aussagen zum Schulbenotungssystem gegeben. Hierbei wird zunächst Grundlegendes zur Leistungsbeurteilung gesagt, dann werden einige wichtige rechtliche Vorschriften zur Leistungsbeurteilung gegeben und abschließend Möglichkeiten gezeigt, was man tun kann, um sich eventuell gegen ungerechtfertigte Notenvergaben zu wehren.</p>
<h3>Was versteht man unter Leistungsbeurteilung in der Schule ?</h3>
<p>Die Beurteilung von Leistungen in der Schule, die sich in Schulnoten ausdrückt, ist <strong>Ergebnis individueller Leistungsbewertungen</strong> durch Lehrkräfte an den jeweiligen Schulen. Sie ergeben sich aus den einzelnen <strong>schriftlichen und mündlichen Leistungen</strong> in Klassenarbeiten und Kursarbeiten, in den Hausaufgaben, Referaten, abschließenden Prüfungen und mündlichen Beiträgen, die dann als zusammenfassende Beurteilung in <strong>Zeugnisnoten</strong> münden.</p>
<h3>Rechtliche Vorschriften zur Notenvergabe</h3>
<p>Wie schon zu Beginn des Textes gesagt, sind die gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich Bildungsfragen in der Hauptsache in den <strong>Kompetenzbereich der Bundesländer gestellt</strong>. Zur Verdeutlichung sollen hier einige wichtige gesetzliche Vorschriften des Landes <strong>Nordrhein-Westfalen als Beispiel</strong> aufgeführt werden.</p>
<p>Nach dem Schulgesetz von NRW (5. Teil, zweiter Abschnitt: Leistungsbewertung) soll die <strong>Leistungsbeurteilung</strong> Aufschluss über den Stand des Lernprozesses geben und sich &#8220;grundsätzlich&#8221; auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse beziehen. Grundlagen hierfür sind nach diesem Gesetz schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen, also insbesondere <strong>mündliche Leistungen</strong> und sog. <strong>schriftliche Übungen bzw. &#8220;Tests&#8221;</strong>. Noten der Leistungen in den schriftl. Übungen dürfen nur als EINE einzelnote gewichtet werden.</p>
<p>Notenstufen reichen nach dem o. a. Schulgesetz von eins bis sechs und werden in dem entsprechenden Artikel des Gesetzes jeweils näher definiert, und zwar im Hinblick auf die gestellten Leistungsanforderungen:</p>
<p><strong>Noten</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Sehr Gut&#8221; (herausragende Leistung);</li>
<li>&#8220;Gut&#8221; (&#8220;voll&#8221; den Erwartungen entsprechend);</li>
<li>&#8220;Befriedigend&#8221; (im &#8220;Allgemeinen&#8221; leistungsentsprechend);</li>
<li>&#8220;Ausreichend&#8221; (mit Mängeln, aber insgesamt genügende Leistung);</li>
<li>&#8220;Mangelhaft&#8221; (nicht der gestellten Leistungsanforderung entsprechend, jedoch Grundwissen vorhanden, so dass erwartet werden kann, dass die Defizite ausgeglichen werden können);</li>
<li>&#8220;Ungenügend&#8221; (in keiner Hinsicht mit den Leistungsanforderungen vereinbar, weil erhebliche Defizite im Basiswissen bestehen und nicht davon ausgegangen werden, kann, dass diese in naher Zukunft auszugleichen sind.</li>
</ul>
<p>Im Übrigen: Vor der Vergabe der Zeugnisnoten müssen die Lehrkräfte ihre Notenvergabe begründen können.</p>
<p>In der gymnasialen Oberstufe gilt ein Punktsystem von 0 &#8211; 15 Punkten, das demnach differenzierter als die oben genannten Notenstufen sind. Zum Beispiel bedeuten 6 Punkte &#8220;voll ausreichend&#8221;; 7 Punkte &#8220;noch befriedigend&#8221;&#8230; usw.</p>
<h3>Was ist zu tun, wenn die Notenvergabe unangemessen erscheint?</h3>
<p>Vorweg: <strong>Völlig objektive Noten gibt es nicht</strong>, weil die Leistungsbemessung u. a. in vieler Hinsicht zu kompliziert ist und weil jeder Lehrer, jede Lehrerin immer auch eine subjektive Sichtweise hat. Alle Lehrkräfte sollten aber zumindest anstreben, in der <strong>Leistungsbeurteilung möglichst objektiv und fair zu bleiben</strong>, weil mit den Noten vielfach auch über die Zukunft der Schüler entschieden wird.</p>
<p>Wenn man z.B. in der Beurteilung mit einer Klassenarbeit nicht einverstanden ist, sollte man zunächst mit anderen Schülern in Kontakt treten und deren Ergebnisse und Kommentare durch die Lehrkräfte einsehen, weil man dann möglicherweise mehr über die Beurteilungspraxis für diese Klassenarbeit erfahren kann.<br />
Der nächste Schritt könnte ein Gespräch mit den betreffenden Fachlehrer sein. Hier gilt es konkret nachzufragen, welche Beurteilungskriterien für diese Klassenarbeit angesetzt wurden. Häufig ist es so, dass die Lehrer ihre Beurteilungsgesichtspunkte offenlegen oder auch von sich aus eine Note zugunsten des Schülers verändern, denn nur in den wenigsten Fällen wird eine Lehrkraft aus reiner Böswilligkeit eine schlechte Note erteilen.</p>
<p>Wenn der Schüler (die Schülerin) nicht überzeugt werden kann und der Meinung ist, dass seine Argumente nicht ernst genommen werden, könnte ein <strong>Gespräch mit dem Vertrauenslehrer oder dem Klassenlehrer hilfreich sein</strong>. Eine gemeinsame Diskussion von Vertrauenslehrer, Schüler und dem notengebenden Fachlehrer über die Note könnte eine Lösung herbeiführen.</p>
<p>Der nächste Schritt wäre unter Umständen die <strong>Einschaltung des Schulleiters</strong>. Er kann zwar als Schulleiter nicht eigenmächtig eine Note verändern. Ein Gespräch des Schulleiters mit dem Fachlehrer könnte aber möglicherweise auf diesen einigen Druck ausüben, vorausgesetzt, der Schulleiter schließt sich den Argumenten des Schülers weitgehend an.</p>
<p>Für Schüler von Gymnasien in NRW könnte bei einem Misslingen der oben angesprochenen Versuche die Einschaltung der Bezirksregierung infrage kommen (für Schüler an anderen Schulformen ggf. die kommunalen Schulämter). Wenn eine Lösung durch die Bezirksregierung nicht zustande kommt, bleibt letztlich der Weg zum Verwaltungsgericht. Hier wird dann geprüft, ob z. B. eine Zeugnisnote den gesetzlichen Anforderungen genügen kann, dies jedoch geschieht in den wenigsten Fällen.</p>
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